Ratgeber Angehörige

Messie in der Familie: Wie Angehörige richtig helfen

Wenn ein Familienmitglied betroffen ist

Wenn ein nahestehender Mensch unter dem Messie-Syndrom leidet, fühlen sich Angehörige oft hilflos. Gut gemeinte Ratschläge prallen ab, heimliches Aufräumen führt zu Konflikten. Was wirklich hilft:

Verständnis zeigen

Das Messie-Syndrom ist keine Frage des Willens oder der Faulheit. Es ist eine ernstzunehmende psychische Belastung. Versuchen Sie, die Situation des Betroffenen zu verstehen, ohne zu urteilen.

Die richtige Kommunikation

  • Sprechen Sie Ihre Sorge aus, ohne Vorwürfe zu machen
  • Verwenden Sie Ich-Botschaften: „Ich mache mir Sorgen" statt „Du musst aufräumen"
  • Hören Sie zu und nehmen Sie die Gefühle ernst
  • Bieten Sie Hilfe an, ohne zu drängen

Was Sie vermeiden sollten

  • Heimliches Aufräumen oder Wegwerfen
  • Ultimaten und Drohungen
  • Vergleiche mit anderen Haushalten
  • Schuldzuweisungen

Professionelle Hilfe einbeziehen

Oft ist es leichter, einen neutralen Dritten einzubeziehen. Professionelle Ordnungscoachs und Entrümpelungsteams haben Erfahrung im einfühlsamen Umgang mit Betroffenen. Wir beraten auch Angehörige kostenlos.

Autor: Die Messie-Spezialisten – Redaktionsteam | Ordnungscoachs & Entrümpelungsexperten

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